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Verweise

Link: BVA, Berufsverband für Atempädagogik und Atemtherapie e. V., Berlin

Historisch wichtige Veränderung der Vereinsstrukturen von AFA/BVA
Am Freitag, den 30.09.2016 ist in der Mitgliederversammlung von AFA und BVA eine historisch wichtige Weichenstellung der Doppelstruktur AFA/BVA verabschiedet worden:
Die Arbeits- und Forschungsgemeinschaft für Atempädagogik und Atemtherapie e.V. wird zum 31.12.2016 als Verein aufgelöst. Die Inhalte sowie Zertifikate, Schulen und Arbeitsgruppen werden als historisch gewachsenes „Herzstück“ in den BVA, Berufsverband für Atempädagogik und Atemtherapie e.V. integriert.

Entwicklung
Die Atemtherapie mit ihrem psycho-physischen Ansatz hat sich Anfang des letzten Jahrhunderts aus der Begegnung westlicher Atemlehren mit verschiedenen Elementen von Gymnastik, Tanz, Psychotherapie und fernöstlichem Atemwissen entwickelt. Sie wird vor allem in Einzelpraxen vermittelt, aber seit Jahren auch in psychosomatischen Einrichtungen und Kurkliniken angewandt. Als Fortbildung im medizinischen Bereich und in Heil-/Hilfsberufen hat sie einen festen Platz.

Inhalt
Die Atemtherapie/Atempädagogik spricht den Menschen in seiner Ganzheit an, d.h. Körper, Seele und Geist werden als Einheit verstanden. Dem eigenen Atem zu lauschen, ihn bewusst zu erfahren und zuzulassen ist wesentlicher Bestandteil der Therapie; ebenso Wahrnehmung und Erfahrung des Körpers durch Bewegung und in der Ruhe. Der Atem wird nicht durch bestimmte Techniken manipuliert, sondern kann seinem natürlichen Rhythmus folgen. In einem Prozess der Selbsterfahrung wird der Klient an seinen eigenen Atemrhythmus herangeführt.
In der bewussten Wahrnehmung entwickelt sich der Atem zu einer Kraftquelle. Körperbereiche, die bislang ihrer Wahrnehmung entzogen waren, werden wiederbelebt. Blockaden und Verspannungen werden deutlich und können sich lösen; die Seele bekommt Raum.
Bewusster Umgang mit dem Atem in seinen Möglichkeiten und Grenzen eröffnet das therapeutische/pädagogische Feld.
Nutzen Sie Atemtherapie/Atempädagogik als Weg der Selbsterfahrung zur persönlichen Entwicklung
um wieder eine neue Lebendigkeit zu erfahren
zur Förderung des eigenen Wohlbefindens
um allmählich wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen
um Beschwerden zu lindern

Anwendung
Anwendung findet die Atemtherapie / Atempädagogik bei Begleitung von Lebenskrisen und Veränderungsprozessen Stressbewältigung psychosomatischen Symptomen Haltungsfehlformen Migräne, Depressionen und Ängsten Atemdysfunktionen (z.B. Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis, Emphysem) funktionellen Störungen des Verdauungs-, Herz- und Kreislaufsystems und sie begleitet natürliche Lebensprozesse wie Schwangerschaft und Sterben

Setting
In der Einzelarbeit entwickelt sich ein Dialog zwischen Ihrem Atem und den Händen der/des Therapeuten/in, ein sogenanntes “Atemgespräch”. Am Schluss der Einzelstunde steht das Gespräch, in dem das Erlebte reflektiert werden kann. In der Gruppenarbeit ist das eigenständige Üben im Vordergrund. Angeleitet werden Bewegungen, Dehnungen, Arbeit mit Druckpunkten und der Stimme, um Körperräume zu erleben. Auch in der Gruppe ist immer wieder Raum zur Reflexion gegeben.

 

Möller ATEMSPIEL

Link: Möller-Schauspiel / Freies Theater Tübingen, Tübingen

Seit 1983 künstlerische und pädagogische Arbeit:
Erforschen und Entwickeln des ganzheitlichen Ausdrucks mit den Mitteln des Körpertheaters.

Seit 1985 Theaterproduktionen mit dem Freien Theater Tübingen sowie als Gast mit anderen Freien Theatern.
Autor und Akteur zahlreicher Text- und Bewegungs-Performances in Zusammenarbeit mit Bildenden Künstlern.

»Wisset denn, dass die Kunst ist:
Ein Weg zur Freiheit. Wir sind alle in Ketten geboren.
Der und jener vergisst seine Ketten: er lässt sie versilbern und vergolden.
Wir aber wollen sie zerreißen. Nicht mit hässlicher und wilder Gewalt;
herauswachsen wollen wir aus ihnen.«

(RILKE)

 

Möller ATEMSPIEL

 

Link: Atelier Abt-Harrer, Rottenburg